Erdmandel-Küchlein vegan und glutenfrei

Erdmandel-Küchlein vegan und glutenfrei

Für 5 Mini-Kuchen

Ihr braucht:

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1 Mini-Kuchenblech oder ein Muffinblech

Zutaten:
100 g Teffmehl, ersatzweise Kastanienmehl
50 g Erdmandelmehl
80 g Kokosblütenzucker
70 g Kokosöl
2 EL Chiagel
½ TL Zimt
¼ TL Bourbon-Vanille gemahlen
1 Prise Steinsalz
1 TL Weinsteinpackpulver
100 ml Mandelmilch
1 Papaya ca. 250 g
1 EL Kokosblütenzucker
Kokosöl für die Form

Zubereitung:
Backofen Umluft auf 180 Grad vorwärmen (Unter/Oberhitze auf 200 Grad).
Papaya schälen, Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden. Mit Kokosblütenzucker mischen und 20 Minuten durchziehen lassen.

Kokosöl in einem Topf erwärmen, damit es flüssig wird.

Alle weiteren Zutaten in eine Schüssel geben und das Kokosöl langsam mit einem Kochlöffel einrühren. Papaya vorsichtig unterheben.

Die Kuchenform mit etwas flüssigem Kokosöl auspinseln. Den Teig in die Förmchen füllen und im Backofen ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Form aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen. Erst dann die Kuchen herausnehmen.

Dazu passen frische Früchte, wie Heidelbeeren, Mango oder Ananas!

Herstellung Chiagel:
Chiakörner mit der 4-fachen Menge Wasser einweichen. Gut umrühren und 30 Minuten ausquellen lassen. Das Gel hält sich im verschlossen Glasbehälter 8-10 Tage im Kühlschrank.

Tipp:
Kokosöl wird bei ca. 26 Grad Raumtemperatur flüssig. Bei Temperaturen darunter bleibt es fest. Es muss nicht in den Kühlschrank, sondern kann bei Raumtemperatur gelagert werden.

 

So werden die Erdmandel Küchlein besonders saftig

Ich rühre den Teig nur so lange, bis keine trockenen Mehlnester mehr zu sehen sind. Wenn du zu lange rührst, werden die Küchlein schnell kompakt. Die Konsistenz soll zähfließend sein, nicht bröselig trocken. Ist der Teig zu fest, gebe ich esslöffelweise etwas Mandelmilch dazu. Die Papayawürfel hebe ich zum Schluss sehr vorsichtig unter, damit sie nicht zerdrückt werden und zu viel Saft austritt. Sonst kann der Teig ungleichmäßig durchbacken. Vor dem Backen klopfe ich das Blech einmal kurz auf die Arbeitsfläche, so steigen größere Luftblasen nach oben und die Oberfläche wird gleichmäßiger.

Beim Backen schaue ich ab etwa 18 Minuten nach. Jeder Ofen heizt anders. Die Küchlein sind fertig, wenn sie sich leicht vom Rand lösen und ein Holzstäbchen mit nur ein paar feuchten Krümeln herauskommt. Wenn das Kokosöl in der Form zu dick aufgetragen wird, bräunen die Ränder schneller als die Mitte. Ich benutze nur einen dünnen Film. Teffmehl und Kastanienmehl nehmen unterschiedlich viel Flüssigkeit auf. Mit Kastanienmehl braucht der Teig manchmal einen kleinen Schuss mehr Mandelmilch. Erdmandelmehl sollte aromatisch nussig und nicht muffig riechen, dann ist es frisch.

Reste bewahre ich luftdicht verpackt bei Raumtemperatur einen Tag auf oder im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Vor dem Servieren lasse ich sie auf Zimmertemperatur kommen, dann ist die Textur wieder weicher. Die Küchlein schmecken auch gut mit einem Klecks pflanzlichem Joghurt und zusätzlichem Zimt. Statt Papaya kann ich auch Mango oder reife Birne in kleinen Würfeln verwenden. Die Fruchtstücke sollten nicht zu groß sein, damit die Küchlein nicht auseinanderbrechen.



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