Superfood – Dattel-Goji-Kugeln als Snack

Die Dattel-Goji-Kugeln sollten aus vielerlei Gründen zu Ihrer Lieblingssüssigkeit werden. Sie sind schnell zubereitet. Sie weisen Rohkostqualität auf. Sie sind voll gepackt mit Vitalstoffen, und sie können zudem noch nach Herzenslust variiert werden. Denn, wo EIN Superfood Platz hat, passen auch noch weitere dazu. Einige Superfood-Ideen finden Sie nach dem Rezept.
Superfood-Kugeln
Für 15 Kugeln
Zutaten
- 100 g Datteln ohne Stein (im Original-Rezept werden die schmelzend-zarten Medjool-Datteln verwendet. Sie können aber auch andere Dattelsorten wählen.)
- 3 EL Mandelmus
- 1 EL Goji-Beeren
- 30 g Paranüsse
- 1 EL Kokosraspeln
- 1 EL Baobab Fruchtpulver oder Mezquite Pulver
- Mohnsamen und Kokosraspeln zum Dekorieren
Zubereitung
Alle Zutaten im Mixer pürieren. Aus der Masse kleine Kugeln formen und in Mohnsamen und Kokosraspeln wälzen.
Servieren Sie die Dattel-Goji-Kugeln zusammen mit frischen Erdbeeren oder anderen frischen Früchten.
Superfood-Ideen
Dattel-Kugeln eignen sich hervorragend zum „Verstecken“ von noch mehr Superfoods.
Sorgen Sie für mehr Vitamin C, indem Sie Acerola-Pulver in die Kugeln mischen. Geben Sie einige Cranberries dazu oder auch Ingwerpulver oder erhöhen Sie den Calcium-Magnesiumgehalt der Kugeln, indem Sie ein wenig vom Sango Meeres Korallen Pulver dazu geben.
Datteln puffern auch solche Superfoods, die geschmacklich nicht ganz so perfekt sind, wie z. B. Traubenkernmehl, Löwenzahn- oder Brennnesselpulver, Algen- oder Gräserpulver.
Auf diese Weise wandeln Sie eine leckere Süssigkeit in ein Superfood-Päckchen um. Viel Spass dabei!
Dattel Goji Kugeln perfekt mischen, formen und aufbewahren
Ich weiche die Datteln zuerst kurz in wenig lauwarmem Wasser ein, wenn sie sehr trocken sind. So lässt sich alles leichter pürieren und der Mixer läuft ruhiger. Das Einweichwasser gieße ich fast vollständig ab, sonst wird die Masse zu weich. Beim Mixen starte ich mit den Datteln und dem Mandelmus, erst wenn daraus eine cremige Paste entstanden ist, kommen Goji Beeren, Paranüsse, Kokosraspeln und das Pulver dazu. So bleiben die Nüsse leicht stückig, die Kugeln bekommen mehr Biss. Wenn der Mixer stockt, hilft es, die Masse mit einem Löffel nach unten zu schieben und in kurzen Intervallen weiterzumixen.
Die fertige Masse sollte weich formbar sein, aber nicht klebrig wie Karamell. Ist sie zu feucht, arbeite ich noch etwas Kokosraspeln oder gemahlene Nüsse ein. Ist sie zu trocken und bröselig, gebe ich teelöffelweise Mandelmus oder einen Tropfen Wasser dazu. Beim Formen der Kugeln befeuchte ich meine Hände leicht, dann klebt fast nichts. Die Dekoration mit Mohn und Kokos klappt am besten, wenn die Kugeln direkt nach dem Formen darin gerollt werden, so bleibt alles gut haften.
Im Kühlschrank ziehe ich die Kugeln gern ein paar Stunden durch, dann werden sie fester und das Aroma rundet sich ab. In einem gut verschlossenen Behälter halten sie sich mehrere Tage. Für späteren Vorrat friere ich die Kugeln auf einem Brett vor und gebe sie danach in eine Dose, so kleben sie nicht zusammen. Als Variante ersetze ich die Paranüsse manchmal durch Hasel oder Cashewkerne oder wälze die Kugeln in fein gehackten Nüssen statt in Mohn.
