Leo’s großer Bulgursalat mit Feta

Leo’s großer Bulgursalat mit Feta

Original Leo Kröll Signature-Rezept

Nach dem Kichererbsensalat das zweite Rezept von Leo E. Kröll aus St. Johann: ein großer Bulgursalat mit Feta für acht Portionen. Sein Satz dazu steht gleich über dem Rezeptblatt und ist Programm: „Der Salat lebt vom Abschmecken und der Handarbeit. Je feiner die Würfel, umso besser.“

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Der Bulgur wird nicht gekocht, sondern in Gemüsefond eingeweicht – das gibt ihm von innen heraus Geschmack, statt ihn nur zu wässern. Und der Salat braucht Zeit: drei bis vier Stunden Ziehen gehören dazu, danach wird noch einmal abgeschmeckt.

Zutaten für Leos Bulgursalat mit Feta

Salat (8 Portionen)

  • 500 g Bulgur, je feiner die Körner umso besser
  • 4 Landgurken
  • 10 Rispentomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 Paprika (rot)
  • 400 g Feta-Käse
  • 4 Zwiebeln oder Schalotten
  • 8 EL heller Balsamico
  • 8 EL Rapsöl
  • Gemüsefond
  • Salz und Pfeffer
  • Chili
  • Ras el Hanout
  • Harissa
  • Cayennepfeffer
  • Tomatenmark
  • Honig
  • Zitronensaft, frisch

Für das Dressing

  • 12 EL Rapsöl
  • 8 EL heller Balsamico
  • 100 g Tomatenmark
  • 4 TL Honig
  • 4 EL frischer Zitronensaft
  • Salz, Chili, Ras el Hanout, Harissa und Cayennepfeffer zum Abschmecken

So macht Leo den Bulgursalat

  1. Den Bulgur in eine Schüssel geben und mit Gemüsefond vermengen. Mit kochendem Wasser bedecken und etwa 20 Minuten ziehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Landgurken und die Tomaten aushöhlen und klein würfeln.
  3. Den Feta-Käse, die Zwiebeln und die Frühlingszwiebeln in kleine Würfel schneiden.
  4. Die Paprika putzen und in feine Würfel schneiden.
  5. Ist der Bulgur lauwarm ausgekühlt, alle Zutaten vermengen.
  6. Salz, Pfeffer und die übrigen Gewürze nach Geschmack zugeben, Balsamico und Rapsöl dazu und alles vermengen.
  7. Den Salat 3 bis 4 Stunden ziehen lassen, danach noch einmal abschmecken.

Leos Hinweise

  • „Der Salat lebt vom Abschmecken und der Handarbeit. Je feiner die Würfel, umso besser.“ Die Würfelgröße ist bei diesem Salat kein Schönheitsthema – feine Würfel nehmen das Dressing an und verteilen sich gleichmäßig im Bulgur.
  • Gurken und Tomaten werden ausgehöhlt, bevor sie gewürfelt werden. Das Kerngehäuse würde den Salat wässern, gerade weil er mehrere Stunden steht.
  • Chili, Ras el Hanout, Harissa und Cayennepfeffer sind bei Leo keine feste Menge, sondern Handarbeit am Ende – sparsam beginnen, nach der Ziehzeit nachlegen.
  • Die Reste am nächsten Tag mit Salz, Pfeffer und Gemüsefond nachwürzen – der Bulgur zieht über Nacht weiter an und wird sonst flach im Geschmack.
  • Ohne Feta bleibt ein veganer Bulgursalat; alle übrigen Zutaten sind es ohnehin. Glutenfrei ist er wegen des Bulgurs nicht – mit Hirse oder Quinoa funktioniert das Rezept aber genauso.

Über den Rezeptgeber: Leo E. Kröll

Leo E. Kröll kocht in St. Johann in der Eifel und stellt uns seine Rezepte zur Verfügung. Nach dem Kichererbsensalat mit Feta ist das sein zweites Rezept hier – beide verbindet dieselbe Handschrift: einfache Zutaten, viel Schnippelarbeit und das Abschmecken als eigentlicher Arbeitsschritt.

Rezept: Leo E. Kröll, St. Johann



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