Rainbow Frühlingsrollen mit Tempeh

Rainbow Frühlingsrollen mit Tempeh
Vegan und glutenfrei
Ergibt ca. 10 Stück
Sie brauchen einen Cup-Messbecher
1 Cup (Tasse) sind ca. 225 ml
Reispapier für Frühlingsrollen
Für den Reis
1 EL Kokosnussöl
1 TL Senfsamen
1 Cup Basmatireis gewaschen
1 ½ Cups Wasser
2 EL Rote Bete Saft
Kokosöl in einem Topf erhitzen. Senfsamen hinzugeben und kurz darin rösten. Basmatireis kurz darin wenden, danach mit Wasser aufgiessen. Mit geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze, den Reis garen lassen. Ca. 15-20 Minuten. Danach den Reis mit dem Rote Bete Saft mischen.
Tempeh
1 TL Kokosöl
100 g Tempeh in Streifen geschnitten
1 Scheibe Zitrone
2 EL Tamari (Sojasauce)
Kokosöl in einer Pfanne erwärmen. Tempeh, Zitrone und Tamari hinzugeben und 5 Minuten gleichmässig anbraten.
Gemüse
2 Karotten
1 gelbe Paprika
1 Stück Salatgurke
1 Stück Staudensellerie
Alles in Streifen geschnitten
1 Cup Rotkohl, fein geschnitten
Dips
400 g Sojajoghurt Natur
2 EL Hanföl
½ TL Kala Namak, schwarzes Steinsalz
Zum Färben: Kurkumapulver und Spirulinapulver
Zubereitung
Die Reisblätter nach Packungsanweisung vorbereiten. Jedes Reisblatt nach den Regenbogenfarben mit Reis, Gemüse und Tempeh füllen und mit den vorbereiteten Dips servieren.
Tipp: Sie können die Reisblätter auch ganz verschliessen und in Kokosöl anbraten.
Rainbow Frühlingsrollen sauber rollen und geschickt variieren
Beim Reis achte ich darauf, dass er wirklich nur sanft köchelt. Wenn der Deckel beim Garen klappert, ist die Hitze zu hoch. Dann wird der Reis aussen weich und innen noch hart. Sobald das Wasser aufgenommen ist, ziehe ich den Topf von der Platte und lasse den Reis noch fünf Minuten mit Deckel stehen. Erst danach rühre ich den Rote Bete Saft unter, so bleibt die Körnung besser und der Reis wird gleichmässig gefärbt. Für den Tempeh ist wichtig, dass die Pfanne gut vorgewärmt ist. Er soll direkt leise brutzeln, sonst saugt er nur Tamari und Öl auf und bleibt blass. Die Zitronenscheibe lasse ich mit anrösten und drücke sie am Ende leicht aus, so nimmt der Tempeh die Säure besser auf.
Beim Füllen der Reisblätter arbeite ich zügig, da das Reispapier sonst zu weich wird und reisst. Ich wickle zuerst eine dünne Schicht Reis ein, darauf lege ich das Gemüse in Streifen und Tempeh nur in der Mitte. Die Seiten leicht einschlagen und dann straff aufrollen. Wenn die Blätter kleben, hilft es, das Brett nur leicht anzufeuchten, nicht zu wässern. Für den Dip färbe ich den Sojajoghurt in getrennten Schälchen, Kurkuma und Spirulina immer erst messerspitzenweise zugeben, sonst wird die Farbe schnell zu kräftig und der Geschmack zu intensiv.
Als Variante tausche ich den Basmatireis manchmal durch gekochten Quinoa. Der bleibt etwas körniger, lässt sich aber genauso einfärben. Statt Tempeh funktioniert auch fester Tofu, den mariniere ich identisch, brate ihn aber etwas länger an, bis die Ränder knusprig sind. Übrig gebliebene Rollen halte ich getrennt, sie kleben sonst aneinander. Ich lege sie mit etwas Abstand in einen gut schliessenden Behälter und esse sie möglichst am selben Tag, dann bleibt das Reispapier noch angenehm weich.
