Rote Bete-Chia-Burger

Rote Randen-Chia-Burger
Für 4 Personen
Zutaten:
250 g rote Randen
250 g Kartoffeln
50 g Tomatenmark
1 TL Chili gemahlen
100 g Dinkelmehl
2 EL Quinoa-Flakes, ersatzweise Maisflakes
2 EL Chia-Gel
Naturbelassenes Salz
Kokosöl zum Ausbacken.
Zubereitung:
Rote Randen und Kartoffeln schälen. In grosse Stücke schneiden und über Dampf ca. 15 Minuten weich garen. Das Gemüse etwas abkühlen lassen. Die Kartoffeln mit einer Gabel zerdrücken, die Randen mit dem Mixer pürieren. Danach alle Zutaten zusammen mischen. Mit Salz abschmecken. Wenn die Masse zu weich ist, noch etwas Mehl dazugeben. Aus dem Teig mit feuchten Händen kleine Mini-Burger formen und in Kokosöl auf beiden Seiten anbraten. Man kann auch den Teig mit einem Löffel in die Pfanne geben und leicht andrücken, nach 2-3 Minuten den Teig wenden. Dazu passt ein Papaya-Gurken-Salat oder Apfelmus.
Herstellung Chiagel:
Chiakörner mit der 4-fachen Menge Wasser einweichen. Gut umrühren und 30 Minuten ausquellen lassen. Das Gel hält sich im verschlossen Glasbehälter 8-10 Tage im Kühlschrank.
Papaya-Gurken-Salat
Für 4 Personen
Zutaten:
1 Papaya
¼ Salatgurke
1 EL Kokosblüten- oder Agavensirup
½ TL naturbelassenes Salz
4 EL Olivenöl
½ Zitrone (Schale und Saft)
Zubereitung:
Papaya schälen, halbieren und die Kerne entfernen. Gurke waschen, längs halbieren und entkernen. Papaya und Gurke in kleine Würfel schneiden. Zitrone waschen, trocken reiben und die Schale abreiben, den Saft auspressen. Alle Zutaten mischen und 1 Stunde ziehen lassen.
Rote Bete-Chia-Burger in der Pfanne gut hinbekommen
Ich gare Randen und Kartoffeln wirklich weich, sonst bleiben später Stücke in der Masse, die beim Formen Risse geben. Nach dem Dämpfen lasse ich alles ausdampfen, damit weniger Feuchtigkeit im Teig landet. Die Randen püriere ich sehr fein, bis keine Stückchen mehr sichtbar sind. Die Kartoffeln drücke ich nur mit der Gabel, so bleibt etwas Struktur. Beim Mischen rühre ich das Tomatenmark zuerst unter, dann Chili und Salz, erst danach Mehl, Quinoa-Flakes und zum Schluss das Chia-Gel. So verteilt sich die Würze besser, und ich sehe besser, wie viel Mehl die Masse überhaupt noch braucht.
Die Masse sollte sich weich anfühlen, aber nicht mehr stark an den Händen kleben. Ich lasse sie gern 10 bis 15 Minuten stehen, damit Mehl, Flakes und Chia noch binden können. Wird sie danach zu fest, gebe ich einen kleinen Schluck Wasser oder etwas mehr Chia-Gel dazu. In der Pfanne arbeite ich mit mittlerer Hitze. Das Kokosöl sollte geschmolzen und leicht schimmernd sein, nicht rauchen. Zu starke Hitze lässt die Burger schnell dunkel werden, innen bleiben sie dann zu weich. Beim Wenden warte ich, bis sich die Unterseite gut gelöst hat, sonst brechen die Burger.
Die Burger schmecken auch lauwarm oder kalt. Für Reste forme ich kleinere Taler und wärme sie kurz im Backofen auf, so werden sie wieder knusprig. Die Papaya-Gurken-Mischung kann ich am nächsten Tag noch als frischen Belag auf die Burger legen oder unter gekochten Reis heben.
