Sorghum Burger – vegan und glutenfrei

Sorghumhirse hat im Vergleich zu üblichen Getreidesorten einen niedrigen glykämischen Index (GI 55). Somit wirkt sich das Getreide positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Deshalb ist Sorghum auch für Diabetiker geeignet.
Vitamine:
B1 für mehr Energie und Kohlenhydratstoffwechsel
Niacin, ein wichtiges Koenzym für die Gefässgesundheit
Mineralstoff Magnesium für Antistress
Burger aus Sorghumhirse
Ergibt 2 Stück
Sie brauchen einen Cup-Messbecher
Grundrezept Sorghum Hirse
½ Cup Sorghumhirse
1 ½ Cups Wasser
1 Lorbeerblatt
Sorghum waschen und mit dem Lorbeerblatt 25 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.
Mit geschlossenem Deckel, Sorghum noch 15 Minuten ausquellen lassen.
Lorbeerblatt entfernen. Die Sorghum Hirse sollte gut aufgegangen sein und etwas klebrig. Dies ist notwendig um die Burger zusammenzuhalten.
Für den Burger:
2 EL Olivenöl
2 Schalotten geschält und fein gewürfelt
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Schalottenwürfel darin glasig dünsten.
1 Cup gekochte Sorghumhirse
½ TL Kala Namak (schwarzes Steinsalz) oder Meersalz
1 TL italienische Kräuter getrocknet
1 TL Kurkuma gemahlen
½ TL Cumin gemahlen (Kreuzkümmel)
½ TL Knoblauchpulver
1 EL Tomatenmark
1 EL Wasser
Chilipulver nach Belieben
Alle Zutaten gut mischen, bis ein griffiger Teig entsteht.
Etwas Kokosöl oder Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Aus dem Teig 2 Burger formen und in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten.
Die Sorghum-Burger mit Avocado und frischen Salaten servieren.
Tipps für Sorghum Burger Konsistenz und Zubereitung
Beim Garen der Sorghumhirse ist die Hitze entscheidend. Ich halte den Topf nach dem Aufkochen nur noch auf kleiner bis mittlerer Stufe, sodass es leise blubbert. Wenn die Körner am Topfboden ansetzen, war die Hitze zu stark oder es ist zu wenig Wasser im Topf, dann einfach etwas nachgießen und gut rühren. Nach der Quellzeit im geschlossenen Topf rühre ich die Hirse mit einer Gabel auf, damit sie zwar locker, aber noch klebrig bleibt. Ist sie zu trocken und krümelig, hilft ein Esslöffel Wasser beim Vermengen mit den übrigen Zutaten.
Für den Burgerteig ist es wichtig, zuerst die Schalotten in der Pfanne bei mittlerer Hitze glasig zu dünsten, sie sollen weich werden, aber keine dunklen Ränder bekommen. Dann mische ich die gekochte Hirse mit den restlichen Zutaten, bis eine formbare Masse entsteht. Wenn sie zu weich ist und an den Händen klebt, lasse ich sie 10 Minuten stehen, damit die Körner noch Flüssigkeit binden. Alternativ kann ein Löffel Sorghummehl oder Haferflocken den Teig fester machen.
Die geformten Burger setze ich in die bereits gut vorgeheizte Pfanne, sonst saugen sie zu viel Öl auf. Ich brate sie bei mittlerer Hitze, damit sie innen warm werden und außen langsam bräunen. Beim Wenden arbeite ich mit einem breiten Pfannenwender und etwas Geduld, erst drehen, wenn sich die Unterseite leicht vom Pfannenboden löst. Übrig gebliebene Burger lassen sich im Kühlschrank gut aufbewahren und am nächsten Tag in der Pfanne oder im Ofen kurz aufwärmen.
