Sushi mit Sorghum und Hanfsamen

Sushi lassen sich kreativ, in vielen Varianten herstellen. Anstatt weissem Reis, der viele Nährstoffe durch die Verarbeitung verloren hat, habe ich Sorghum verwendet. Dieses Superfood steckt voller wertvoller Ballaststoffe und Vitaminen.
Ein köstliches Rezept, dass bestimmt auch Ihre Gäste begeistern lässt.
Sushi mit Sorghumhirse
Ergibt ca. 6 Stück
Sie brauchen einen Cup-Messbecher
Grundrezept Sorghum Hirse
½ Cup Sorghumhirse
1 ½ Cups Wasser
1 Lorbeerblatt
Sorghum waschen und mit dem Lorbeerblatt 25 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.
Mit geschlossenem Deckel, Sorghum noch 15 Minuten ausquellen lassen.
Lorbeerblatt entfernen. Die Sorghumhirse sollte jetzt schön klebrig sein.
Für die Sushi Füllung
1 Cup gekochte Sorghumhirse
1 EL Senföl oder Sesamöl
½ TL Steinsalz
1 EL Hanfsamen geschält
Alle Zutaten gut vermengen.
1 Noriblatt für Sushi
Gemüse in Streifen geschnitten:
Z.B. Staudensellerie, Puntarelle, Karotten, Rotkohl, Avocado, gelber Paprika uws.
Noriblatt auf eine Sushi-Matte legen. Die Sorghumhirse Zubereitung darauf verteilen. Danach das Gemüse, mit Hilfe der Matte, zur einer Rolle formen. 6 Stücke davon abschneiden und mit Tamari (Sojasauce) und grüner Wasabipaste servieren.
Tipps für Sorghum Sushi und passende Varianten
Bei der Sorghumhirse achte ich darauf, sie wirklich gründlich zu waschen, sonst kann sie leicht bitter schmecken. Die Kochzeit hängt etwas von der Sorte ab. Wenn nach 25 Minuten noch viel Wasser im Topf ist, reduziere ich die Hitze und lasse den Deckel einen Spalt offen, bis nur noch wenig Flüssigkeit sichtbar ist. Beim Ausquellen nehme ich den Topf von der Herdplatte. So brennt nichts an und die Körner werden gleichmässig weich und klebrig. Falls die Masse nach dem Auskühlen noch zu trocken wirkt, rühre ich ein bis zwei Teelöffel Wasser oder etwas zusätzliches Öl unter, bis sie gut am Noriblatt haftet.
Das Noriblatt lege ich mit der glänzenden Seite nach unten auf die Matte. Die Sorghumhirse drücke ich mit angefeuchteten Händen fest an, besonders an den Rändern, damit beim Rollen nichts herausquillt. Oben lasse ich einen schmalen Rand frei und befeuchte ihn leicht mit Wasser. So schliesst die Rolle besser. Das Gemüse schneide ich sehr fein, eher in dünne Stifte als in dicke Stücke. Schwere Füllung wie Avocado oder Paprika gebe ich in die Mitte, zarteres Gemüse eher nach aussen, dann lässt sich die Rolle stabiler schneiden.
Übrig gebliebene Sorghum Füllung mische ich gern mit etwas zusätzlichem Hanfsamen und forme kleine Bällchen, die ich mit Tamari beträufele. Fertige Sushi bewahre ich gut verschlossen im Kühlschrank auf und esse sie innerhalb eines Tages, da das Nori sonst weich wird. Wer kein Senföl hat, kann neutrales Öl mit etwas geröstetem Sesamöl mischen. Statt Hanfsamen passen auch fein gehackte Sonnenblumenkerne oder schwarzer Sesam.

