Cremiges Kürbis-Salbei-Risotto

Ein gutes Risotto braucht heiße Brühe, deshalb halte ich sie auf dem Nebenherd am Simmern und gebe sie kellenweise dazu, kalte Brühe würde den Garprozess jedes Mal unterbrechen. Den Reis röste ich zuerst kurz an, bis er glasig ist, und lösche mit Weißwein ab, dessen Säure später die Cremigkeit ausbalanciert. Dann rühre ich geduldig, denn genau durch das Rühren löst der Reis seine Stärke und das Risotto wird von selbst cremig. Den Kürbis gebe ich nach der Hälfte dazu, ein Teil zerfällt und färbt das Risotto, der Rest bleibt bissfest. Wichtig ist, den Reis noch mit Biss zu servieren, er gart nach. Zum Schluss rühre ich Hefeflocken und Cashewmus für die käsige Cremigkeit ein, das nennt man mantecare. Den Salbei brate ich separat in Öl knusprig, bis er glasig wird, das dauert nur Sekunden. Die knusprigen Blätter obenauf geben Aroma und einen schönen Kontrast.

Zutaten

  • 300 g Risottoreis
  • 500 g Hokkaido, gewürfelt
  • 1 Zwiebel
  • 150 ml Weißwein
  • 1,2 l Gemüsebrühe, heiß
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 EL Cashewmus
  • 1 Bund Salbei
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebel in Öl glasig dünsten, Reis kurz mitrösten, mit Wein ablöschen.
  2. Nach und nach heiße Brühe zugeben und rührend 18 Min. köcheln.
  3. Kürbis nach der Hälfte zugeben, mitgaren.
  4. Hefeflocken und Cashewmus einrühren, mit knusprig gebratenem Salbei anrichten.

🍴 4 Portionen · ⏱ 40 Min.



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