Mac and Cheese vegan mit geröstetem Paprika

Mac and Cheese (Makaroni mit Käse) wird herkömmlicher Weise mit sehr viel Käse zubereitet. Doch geschmolzener Käse liegt ja bekanntlich schwer im Magen. Deshalb gibt es jetzt leckere vegane Varianten, die köstlich schmecken und nichts an Genuss vermissen lassen.
Mein „Mac and Cheese“ ist rein aus pflanzlichen Zutaten, leicht und würzig. Ein wahrer Genuss!
Mac and Cheese vegan mit geröstetem Paprika
4 Personen
Für die Peperoni Creme:
3 Paprika (Peperoni) gelb und rot, geröstet, siehe: Geröstete Peperoni
1 EL Mandelmus
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Paprikapulver süss
2 EL Nährhefeflocken
1 TL Salz
1 Cup Wasser
Alle Zutaten cremig pürieren.
500 g Pasta, gekocht
Optional:
1 EL Olivenöl
1 Cup Erbsen, frisch
8 Champignons, in Scheiben geschnitten
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Erbsen und Champignons hinzufügen und 5 Minuten mit mittlerer Hitze dünsten.
Die heisse Pasta mit der Peperoni Creme mischen, Pilze und Erbsen hinzugeben. Mit frischen Kräutern, Löwenzahn oder Rucola dekorieren.
Mac and Cheese vegan mit geröstetem Paprika besser gelingen lassen
Für die gerösteten Paprika achte ich darauf, dass die Haut wirklich dunkel wird und Blasen wirft. Nur dann lässt sie sich gut abziehen und die Creme wird deutlich aromatischer. Nach dem Pürieren soll die Sauce glatt und eher dickflüssig sein, etwa wie ein klassischer Käsesauce Ansatz. Wird sie zu dünn, helfe ich mit etwas mehr Mandelmus oder ein paar zusätzlichen Nährhefeflocken nach. Ist sie zu dick, gebe ich esslöffelweise Wasser dazu, bis die Konsistenz passt. Beim Abschmecken probiere ich die Creme mit einem Stückchen gekochter Pasta, dann merke ich besser, ob Salz und Paprikapulver ausreichen.
Bei der Pasta koche ich sie eher knapp al dente, da sie in der heissen Sauce noch ein wenig nachzieht. Wenn ich die Sauce mit der Pasta mische, sollte beides noch richtig heiss sein, dann verbindet sich alles besser. Wer das Olivenöl weglässt, kann die Erbsen einfach direkt zur Sauce geben und kurz mit erwärmen. Statt Champignons funktionieren auch fein geschnittene Zucchini oder Paprika Stücke. Der Geschmack der Nährhefe erinnert leicht an Käse, wer diesen Geschmack intensiver mag, erhöht die Menge schrittweise.
Reste bewahre ich in einem gut schliessenden Behälter im Kühlschrank auf. Beim Aufwärmen gebe ich einen kleinen Schluck Wasser in die Pfanne oder den Topf, damit nichts ansetzt und die Sauce wieder cremig wird. Dazu passen ein einfacher grüner Salat oder kurz angebratener Brokkoli. Für Kinder kann ich einen Teil der Paprika Creme zurückhalten und mit etwas mehr Wasser mild abschmecken, dann ist die Sauce weniger intensiv und oft beliebter.

