Sanddorn Konfitüre ohne Zucker

Sanddorn Konfitüre
½ Cup Sanddorn Beeren, getrocknet
3 Stunden in Wasser eingeweicht
1/3 Cup Karottensaft
2 EL Dattelsirup oder Kokosblütensirup
2 EL Flohsamenschalden
1 TL Zitronensaft
Sanddorn abseihen und mit den anderen Zutaten in einen Mixer geben. Cremig pürieren und eine Stunde quellen lassen.
Die Sanddorn Konfitüre in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von einer Woche aufbrauchen.
Sanddorn Konfitüre ohne Zucker perfekt einstellen und variieren
Die eingeweichten Sanddornbeeren drücke ich nach dem Abseihen kurz aus, damit nicht zu viel Wasser mit in den Mixer wandert. So wird die Konfitüre nicht zu flüssig. Beim Pürieren starte ich mit niedriger Geschwindigkeit und erhöhe dann langsam. Je länger ich mixe, desto feiner werden die kleinen Kerne und Häutchen. Wer es ganz glatt mag, kann die Masse danach durch ein feines Sieb streichen. Die Flohsamenschalen rühre ich zum Schluss kurz unter, damit sie nicht am Messerblock kleben bleiben. Beim Quellen ist wichtig, die Masse nach etwa 20 bis 30 Minuten einmal kräftig umzurühren. So verteilen sich die Flohsamenschalen gleichmäßig und es bilden sich keine Klumpen.
Für die Süße probiere ich die Konfitüre nach dem Quellen noch einmal. Dattelsirup und Kokosblütensirup süßen unterschiedlich stark. Wenn nötig, gebe ich teelöffelweise etwas nach und rühre nur mit einem Löffel ein. Der Karottensaft sollte gut gekühlt und möglichst frisch gepresst sein, er gibt eine fruchtige Süße und mildert die herbe Note vom Sanddorn. Statt Karottensaft klappt auch milder Apfel oder Orangensaft, dann verändert sich der Geschmack etwas in Richtung klassischer Fruchtaufstrich.
Im Glas streiche ich die Oberfläche glatt und decke sie direkt mit dem Deckel ab. So trocknet nichts an. Im Kühlschrank dickt die Konfitüre noch etwas nach. Wenn sie mir am nächsten Tag zu fest erscheint, rühre ich ein bis zwei Esslöffel Saft unter. Für ein schnelles Frühstück passt sie gut zu Haferbrei, Joghurt auf Pflanzenbasis oder auf getoastetem Brot. Reste mische ich gern in Smoothies oder als fruchtige Schicht in ein Schichtdessert im Glas.
