Süßkartoffel-Waffeln mit Zimt und Apfelkompott

Die Süßkartoffel raspele ich sehr fein, denn grobe Raspel bleiben im Waffeleisen roh und hart. Das Leinsamen-Ei aus gemahlenen Leinsamen und Wasser lasse ich fünf Minuten quellen, bis es gelartig wird, erst dann bindet es den Teig zuverlässig. Der Teig darf ruhig dick sein, dünner Teig läuft aus und wird nicht knusprig. Das Waffeleisen fette ich gründlich und heize es richtig vor, sonst reißen die Waffeln beim Öffnen. Ganz wichtig: den Deckel erst öffnen, wenn kein Dampf mehr entweicht, sonst brechen die Waffeln in der Mitte durch. Für das Kompott nehme ich säuerliche Äpfel wie Boskoop, die zerfallen schön und schmecken nicht zu süß. Ich köchle sie nur wenige Minuten mit einem Schluck Wasser, bis sie weich sind, aber noch Stücke haben. Übrige Waffeln friere ich einzeln ein und mache sie später direkt im Toaster wieder knusprig.

Zutaten

Waffeln

  • 200 g Süßkartoffel, fein geraspelt
  • 120 g Reismehl
  • 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser
  • 200 ml Hafermilch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Kokosblütenzucker
  • 1 Prise Salz

Kompott

  • 2 Äpfel, gewürfelt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Zimt
  • 50 ml Wasser

Zubereitung

  1. Leinsamen mit Wasser 5 Min. quellen lassen (Leinsamen-Ei).
  2. Alle Waffelzutaten zu einem dicken Teig verrühren.
  3. Im heißen Waffeleisen goldbraun backen.
  4. Äpfel mit Zitrone, Zimt und Wasser 8 Min. weich köcheln.
  5. Waffeln mit Apfelkompott servieren.

🍴 4 Waffeln · ⏱ 30 Min.



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