Kichererbsen-Rührei mit Schnittlauch und Kurkuma
Den Teig aus Kichererbsenmehl und Wasser lasse ich nach dem Anrühren fünf Minuten stehen, erst dann bindet das Mehl richtig und das Rührei wird nicht mehlig. Kala Namak ist hier nicht verhandelbar, dieses schwefelhaltige Schwarzsalz sorgt für den typischen Ei-Geschmack, mit normalem Salz schmeckt es einfach nur nach Kichererbse. Kurkuma dosiere ich vorsichtig, ein halber Teelöffel gibt die schöne gelbe Farbe, mehr macht es schnell bitter und erdig. Die Pfanne muss richtig heiß sein, bevor die Masse hineinkommt, sonst klebt alles fest. Ich lasse den Boden erst anstocken und wende dann in großen Stücken, wer ständig rührt bekommt Brei statt lockerer Flocken. Die Hefeflocken geben die herzhafte, fast käsige Tiefe und dazu wertvolle B-Vitamine, die als pflanzlich Essende sonst zu kurz kommen. Den Schnittlauch schneide ich frisch und streue ihn erst auf den Teller, in der Pfanne verliert er Farbe und Aroma. Dazu esse ich am liebsten geröstetes Sauerteigbrot, das die Feuchtigkeit gut aufnimmt.
Zutaten
- 100 g Kichererbsenmehl
- 220 ml Wasser
- 1/2 TL Kurkuma
- 1/2 TL Kala Namak (Schwarzsalz)
- 1 Prise Backpulver
- 2 EL Hefeflocken
- 1 EL Olivenöl
- 1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten
- Pfeffer
Zubereitung
- Kichererbsenmehl mit Wasser, Kurkuma, Kala Namak, Backpulver und Hefeflocken klümpchenfrei verrühren, 5 Min. quellen lassen.
- Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Masse eingießen.
- Bei mittlerer Hitze stocken lassen und mit dem Pfannenwender in Stücke wenden, bis es rührei-artig bröckelt.
- Mit Schnittlauch und Pfeffer bestreuen.
Tipp: Kala Namak sorgt für den typischen Ei-Geschmack – unbedingt verwenden.
🍴 2 Portionen · ⏱ 15 Min.
