Waffeln – Glutenfrei und vegan

Waffeln – Glutenfrei und vegan

Waffeln sind schnell gemacht. Ein veganes, glutenfreies und gleichzeitig wohlschmeckendes Rezept ist jedoch nicht so leicht zu finden. Und wenn es auch noch gesund sein soll, dann gestaltet sich die Suche oft noch schwieriger. Unsere Erdmandelwaffeln werden aus Reis-, Buchweizen- und Erdmandelmehl hergestellt, als Bindemittel kommt Chiagel statt Eiern zum Einsatz und statt Milch wird Reis- oder Mandeldrink verwendet. Eine leckere selbst gemachte Marmelade dazu – und fertig ist die süss-köstliche Waffel-Mahlzeit. Guten Appetit!

Für 4 Personen

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Sie benötigen: 1 Waffeleisen und 1 Pinsel

Zutaten:

  • 50 g Reismehl
  • 50 g Buchweizenmehl
  • 50 g Erdmandelmehl
  • 30 g Kokosblütenzucker (oder nach Belieben)
  • 2 EL Chia-Gel
  • 220 ml Reis- oder Mandeldrink
  • ¼ TL Vanille gemahlen
  • ½ TL Zimt gemahlen
  • 1 TL Guarkernmehl, Kuzu oder Johannisbrotkernmehl
  • 1 Prise Salz

Kokosöl zum Auspinseln des Waffeleisens

Zubereitung:

Alle Zutaten – ausser Kokosöl – zu einem glatten Teig verrühren. Waffeleisen erhitzen und mit Kokosöl ausstreichen. Etwas Teig auf das Waffeleisen geben und mit einem Löffel glatt streichen. Waffeln nach Belieben knusprig backen.

Tipp:

Dazu schmeckt hausgemachte Marmelade, frische Beerenfrüchte oder natürlich Sahne, die es auch in veganer Variante gibt.

So gelingen die glutenfreien Erdmandel Waffeln

Ich rühre den Teig zuerst mit nur zwei Dritteln der angegebenen Flüssigkeit an. Das Guarkernmehl und das Chiagel quellen nämlich noch nach. Nach ein paar Minuten sehe ich, ob der Teig eher zäh vom Löffel fällt oder schon zu dick ist. Dann gebe ich schluckweise den restlichen Reis oder Mandeldrink dazu. Der Teig soll dickflüssig sein, damit die Waffeln nicht auseinanderlaufen, sich aber noch gut mit dem Löffel auf dem Eisen verteilen lassen. Wenn der Teig klumpt, hilft ein kurzer Einsatz mit dem Schneebesen oder Stabmixer.

Beim Waffeleisen achte ich auf mittlere bis hohe Hitze. Ist es zu kühl, trocknet der Teig nur und bräunt kaum. Beim ersten Ausbacken teste ich eine kleine Probewaffel, so finde ich die optimale Menge Teig und Backzeit. Ich öffne das Eisen erst, wenn kein Dampf mehr aufsteigt und sich die Waffel leicht löst. Reißt sie, war die Backzeit zu kurz oder das Eisen zu wenig eingeölt. Dann pinsle ich noch einmal ganz dünn Kokosöl nach. Für weichere Waffeln verkürze ich die Backzeit, für knusprigere lasse ich sie eine Minute länger im Eisen.

Bei den Mehlen lohnt sich ein Blick auf die Packung. Fein gemahlenes Buchweizen und Reismehl ergeben eine gleichmässigere Struktur. Das Erdmandelmehl bringt von sich aus eine leichte Süße, wer es knuspriger mag, kann einen Teil durch Reismehl ersetzen. Übrig gebliebene Waffeln lasse ich vollständig auskühlen und bewahre sie in einer gut schließenden Dose auf. Später wärme ich sie kurz im Toaster oder im Backofen auf, so werden sie wieder aromatisch und leicht knusprig.



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