Zitronen-Blüten-Couscous

Zitronen-Blüten-Couscous
warm oder kalt geniessen
Für 4 Personen als Vorspeise, Beilage oder als Snack zwischendurch
Zutaten:
150 g Speisewicke
1 kleine Schalotte
1 EL Kokosöl
1/2 TL Ajwain (Ayurvedischer Königskümmel ganz)
ersatzweise Cumin (Kreuzkümmel)
150 g Couscous
¼ TL Kornblumenblüten
¼ TL Lavendelblüten
¼ TL Rosenblüten
125 g Champignon
1 TL Steinsalz
1 TL Kurkuma
4 EL Haselnussöl oder Sonnenblumenöl
½ Zitrone (Saft und Schale)
Zubereitung:
Die Speisewickesamen über Nacht einweichen. Danach das Wasser abschütten, die Speisewicke gut abbrausen und in leicht kochendem Wasser ca. 40 Minuten weich garen. Abschütten und nochmals mit Wasser abbrausen. Auf die Seite stellen.
Champignon putzen und in dünne Scheiben schneiden.
Kokosöl in einer Pfanne erwärmen, Schalotte schälen, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Ajwain im Kokosöl ca. 5 Min. rösten. Couscous, Blüten und Wasser dazugeben. Kurz aufkochen lassen. Die Champignon darauf geben und mit geschlossenem Deckel 5-7 Min. ausquellen lassen.
Den Speisewicken-Couscous mit Kurkuma, Zitronenschale, 2 EL Zitronensaft, Haselnussöl mischen und mit Salz abschmecken.
Zitronen-Blüten-Couscous gut abstimmen und variieren
Beim Garen der Speisewicke achte ich darauf, dass sie wirklich weich ist, aber nicht aufplatzt. Sie soll sich leicht zwischen zwei Fingern zerdrücken lassen. Wenn die Körner noch mehlig schmecken, einfach ein paar Minuten länger köcheln lassen. Wichtig ist auch gründliches Abbrausen nach dem Kochen, so verschwinden eventuelle Bitterstoffe. Die Wassermenge für den Couscous richte ich nach der Packungsangabe, meist ist es die gleiche Menge Wasser wie Couscous oder etwas mehr. Der Couscous soll nach dem Quellen locker, aber nicht trocken sein. Falls er zu feucht ist, helfe ich mit ganz kleiner Hitze und offenem Deckel nach und löse die Körner mit einer Gabel.
Die Blüten dosiere ich eher sparsam, sonst treten Lavendel und Rose zu stark hervor. Wer sich unsicher ist, startet mit der Hälfte der Menge und schmeckt am Ende noch einmal ab. Ajwain rüste ich nur sanft, die Hitze sollte mittel sein, damit die Samen nicht verbrennen und bitter werden. Wenn du statt Haselnussöl Sonnenblumenöl verwendest, kannst du für mehr Tiefe ein paar grob gehackte Haselnüsse ohne Fett in der Pfanne anrösten und später unterheben. Die Zitronenschale reibe ich ganz fein direkt über die Schüssel, so gehen die ätherischen Öle nicht verloren.
Als Beilage mag ich den Couscous eher lauwarm. Für eine kalte Vorspeise lasse ich ihn komplett auskühlen und gebe bei Bedarf noch etwas Zitronensaft oder Öl dazu, da die Körner beim Stehen etwas nachziehen. Reste halten sich gut abgedeckt im Kühlschrank zwei Tage. Vor dem Servieren lockere ich alles mit einer Gabel auf und gebe, falls nötig, einen Schluck Wasser oder Öl dazu. So bleibt die Konsistenz saftig und nicht klumpig.
