Weiße-Bohnen-Maroni-Braten (Festtagsbraten)
Für einen Braten, der sich schneiden lässt, zerdrücke ich die weißen Bohnen nur grob und lasse etwas Struktur, ein komplett glatter Teig würde nach dem Backen bröseln. Buchweizenmehl und angeschwitzte Zwiebel binden die Masse, gehackte Maronen und Walnüsse geben Biss und eine nussig-süße Tiefe. Sojasauce sorgt für herzhaftes Umami, Thymian und Rosmarin für die festliche Würze. Ich drücke die Masse fest in eine Kastenform, je fester, desto besser hält der Braten zusammen. Nach 45 Minuten Backzeit bestreiche ich ihn mit einer Glaze aus eingekochtem Rotwein, Ahornsirup und Balsamico und backe ihn weitere 15 Minuten, so bekommt er eine glänzende, aromatische Kruste. Das Wichtigste kommt zum Schluss: Ich lasse den Braten vor dem Anschneiden zehn Minuten ruhen, sonst zerfällt er. So bekomme ich saubere Scheiben. Mit Rotweinsauce und Klößen ist er das Herzstück meines Weihnachtsmenüs.
Zutaten
Braten
- 2 Dosen weiße Bohnen
- 150 g gekochte Maronen
- 80 g Walnüsse
- 1 Zwiebel
- 4 EL Buchweizenmehl
- 2 EL Sojasauce
- 1 TL Thymian
- 1 TL Rosmarin
- Salz, Pfeffer
Glaze
- 100 ml Rotwein
- 2 EL Ahornsirup
- 1 EL Balsamico
Zubereitung
- Bohnen zerdrücken, mit gehackten Maronen, Walnüssen, angeschwitzter Zwiebel, Mehl und Gewürzen zu einer festen Masse verkneten.
- In eine Kastenform drücken, bei 180 °C 45 Min. backen.
- Glaze-Zutaten sirupartig einkochen, den Braten damit bestreichen und weitere 15 Min. backen.
- Vor dem Anschneiden 10 Min. ruhen lassen.
🍴 6 Portionen · ⏱ 75 Min.
